Seit 1,5-2 Jahren bekomme ich vom Bio-Bauern wöchentlich meine Gemüsekiste geliefert. Darum landet immer mal Gemüse in meinem Haushalt (also in unserem), das ich sonst nie gekauft habe. Der Bauer liefert auch Rezepte dazu. Ich greife nur bei Obst ein – ich esse nicht gerne Obst und brauch nicht jede Woche Äpfel, aus denen ich Kompott mache oder Orangen oder sowas. Ansonsten bin ich offen für neues.
Diesmal gab’s Rote Beete Knollen. Ich kannte rote Beete bislang nur aus dem Glas im Salat. Hab ich als Kind schon gerne gegessen, tu ich auch immer noch. Gekocht – noch nie gegessen. Und in letzter Zeit mochte ich die Konsistenz nicht mehr ganz so gerne.
Gestern hab ich dann mal nach einem Rezept mit rote Beete geguckt, aber irgendwie fand ich nix, was mich so richtig glücklich stimmen wollte.
Darum musste ich selber ein bisschen probieren – etwas, das ich nicht gerne mache, vor allem nicht, wenn ich Hunger habe!
Ich koche gerne, ich koche täglich, aber seltenst experimentell.
Die rote Beete ist mir aber so gut gelungen, dass ich das hier mal kurz festhalten muss, die gibt’s bei uns jetzt öfter.
Zuerst habe ich die Knollen ungeschält gekocht, bis sie gar waren. Das dauerte ne gefühlte Ewigkeit.
Dann abgeschreckt, geschält und in Stücke/Würfel geschnitten.
In einem Topf ein bisschen Butter auslassen, Zwiebel würfeln und die Würfel glasig dünsten.
Rote Beete Würfel rein, ein bisschen vor sich hin garen lassen und dann habe ich 1-2 EL Schmelzkäse Kräuter dazu gegeben und einen Schuss Cremefine zum Kochen.
Mit Chilli-Salz und Pfeffer abgeschmeckt und hinterher noch einen Schuss Zitronensaft dazu (die Zitrone konnte man gut herausschmecken). Das war soo lecker.
Yummi!