Bücherwurm – Sommertau und Wolkenbruch

Elinor hat alles, was sich eine Frau nur wünschen kann: Sie hat Erfolg im Beruf und ist glücklich mit Ted verheiratet. Nur ein Kind fehlt zum vollkommenen Glück. Da entdeckt sie, dass Ted ausgerechnet mit seiner Fitness-Trainerin Gina ein Verhältnis angefangen hat. Kurzerhand setzt Elinor den Treulosen vor die Tür. Er zieht zu seiner Geliebten, erkennt aber schnell, dass er ohne seine Frau nicht leben kann – allerdings auch nicht ohne Gina. Schweren Herzens trennt er sich trotzdem von ihr – sehr zum Unwillen von Ginas 10-jährigem Sohn Toby, der in Ted den lang ersehnten Vater gefunden zu haben glaubt. Toby setzt alles daran, seinen Wunschvater zurückzulocken. Dann wird Elinor doch schwanger …

Soweit denkt man sich: Naja – war irgendwie klar – dass sie dann doch noch schwanger wird… Und genauso ging’s mir auch. Ich hatte immer im Hinterkopf: Klischee!

Trotzdem habe ich das Buch sehr zügig durchgelesen, denn es war irgendwie so nett geschrieben. Man konnte sich die Charaktere so gut vorstellen. Elinor als die Düstere, die ihren Baum im Garten umarmt, weil er ihr Geborgenheit gibt. Und auch die quirlige Gina kann man sich super vorstellen.

Das Buch nahm dann doch irgendwie ein Ende, mit dem ich im ersten Moment nicht gerechnet habe. Das war irgendwie nett, aber auch irgendwie doof :wink:

Ich glaube, vielen wird dieses Buch nicht gefallen, aber mir hat’s gefallen.  Der Autor ist Lolly Winston.

 

Bücherwurm – Gut gegen Nordwind

Da ich momentan ja doch wieder ein bissl mehr lese (und haufenweise Bücher habe, die ich noch lesen muss), fange ich jetzt einfach mal an,e uch zu erzählen, was ich so lese.

Wirklich Lust zu erzählen, habe ich momentan nämlich nicht, wie’s mir so geht – das könnt ihr euch ganz sicher denken. Also zumindest die, die meine geschützten Beiträge lesen können.

Am Mittwoch war ich mit einer Freundin im Forum. In der Mayerschen Buchhandlung hab ich dann wieder mal zugeschlagen. Von Daniel Glattauer landete “Gut gegen Nordwind” in meinem Körbchen. Ich hatte bei einigen Bloggern bereits davon gelesen, war mir aber nicht sicher, ob ich ein Buch, das aus emails besteht, gerne mag. Bzw ich hatte mal eins gelesen, das so aufgebaut war (“Für immer vielleicht”) und das hat mir so gar nicht richtig gefallen. Trotzdem nahm ich dieses Buch mit. Und fing noch im Zug auf dem Weg nach Hause an, es zu lesen.
Und hörte erst wieder auf, als ich es zu Ende gelesen hatte. Natürlich verließ ich den Zug am richtigen Bahnhof und ich schaute auch meine Serien. Aber in den Werbepausen las ich weiter.

Mein Fazit: Erfrischend. Ja, ich fand es erfrischend. Man bekommt ziemlich schnell ein Bild von der eigenen Emmi. Bei Leo ist mir das nicht ganz so gelungen…obwohl, jetzt, wenn ich nachdenke schon ;-)

Nun muss ich mir die Fortsetzung noch besorgen.

Dieses Buch hat mich positiv überrascht und für leichte Lektüre zwischendurch (und nichts anderes lese ich derzeit) ist es genau das Richtige :thumbsup: