(sorry für die Artikelflut *hihi)
Seit einiger Zeit schlafe ich (mal wieder) schlecht. Ich schlafe schnell ein, aber ich schlafe nicht durch. Das ist dauerhaft dann doch etwas anstrengend. Ich quäle mich durch den Tag und wenn ich abends aus dem Büro nach Hause komme, habe ich den toten Punkt so überwunden, dass ich hellwach bin, so dass ich nicht früher in’s Bett gehen kann und somit auch keinen Schlaf “nachholen” kann.
Ich kenne so Phasen, ich habe sie immer mal wieder. Ich erinnere mich, dass ich vor 6 Jahren eine Art Abendritual eingeführt habe: ich hab mir eine bestimmte Tasse Tee aufgebrüht und bin mit ihr in’s Bett, habe sie dort getrunken, dabei noch gelesen und habe dann geschlafen. Ich dachte mir damals “Was für Babys gut ist, kann ja für mich nicht schlecht sein.” Eingestellt habe ich das ganze, als ich immer mutiger wurde und die Teetasse auf der Matratze statt auf dem Nachttisch abgestellt habe.. Ein Sprung des Katers und der Tee ergoss sich auf meinem Bett.
Seit ein paar Wochen denke ich darüber nach, ob ich eben so ein Ritual wieder einführe. Ich glaub, Herr Ungeduld bekommt die Krise, wenn ich mit der Teetasse in’s Bett wackel, aber wenn es mich glücklich macht, nimmt er es sicher auch hin
Am Samstag in der Therme las ich ein Klatsch&Tratschblatt, das ich sonst nur beim Frisör in die Flossen bekomme und fand einen Artikel über Schlaflosigkeit, in dem stand, man soll auch als Erwachsener ruhig ein Abendritual einführen.
Ich glaub, ich werd das mal wieder probieren. Denn auf Dauer sind 5-6 Stunden unterbrochener Schlaf in der Woche nicht so das Wahre. Wenn ich die 6 Stunden durchschlafen würde, wäre ja alles ok. 6 Stunden Schlaf sind ok, aber bitte durchschlafen.
Mal sehen, wie das funktioniert. Ich gehe morgen mal Tee kaufen ;-)
